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Industrielle Inspektionen und Umweltprüfungen, Zuliefererkontrolle, technische Unterstützung, zerstörungsfreie Prüfungen (ZfP) und technisches Personal für alle Industriezweige.
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Multidisziplinäre Labore. Prüf- und Ingenieursdienstleistungen für Produktentwicklungen. Konformitätsprüfungen und Produktzertifizierungen. SYSTEMZERTIFIZIERUNGEN.
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Gesetzlich vorgeschriebene Fahrzeuginspektionen und weltweite Lösungen für Emissions- und Gasprüfungen.
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IDIADA Division
 Design-, Prüf- und Ingenieursdienstleistungen sowie Homologations-Dienste für die Automobilindustrie weltweit.
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Leckprüfungen (LT)

EINLEITUNG
Applus+ kann an neuen Komponenten die verschiedenen Leckprüfmethoden, wie von den relevanten Codes und Verfahren verlangt, durchführen oder aber Kunden helfen, Lecks in ihren aktiven Systemen und bestehenden Assets aufzuspüren.
DIE Applus+ DIENSTLEISTUNGEN
Von den zahlreichen Leckprüfmethoden sind folgende am häufigsten:
  • Direktdruck-Gasblasenprüfung
  • Vakuum-Kasten-Gasblasenprüfung
  • Sondenprüfungen mittels Halogen-Diodendetektor
  • Druckänderungsprüfung
  • Detektor-Sonde Helium-Massenspektrometer
  • Tracer-Sonde und Verdeckprüfungen
  • Wärmeleitfähigkeit Detektorsondenprüfungen
  • Prüfungen mittels Ultraschall-Leckdetektor
  • Mit diesen Methoden wird der Ort der Lecks oder eine reale Leckrate bestimmt
ZIELKUNDEN
Leckprüfungen sind an Systemen in fast allen Branchen, an Rohrsystemen für Flüssigkeiten oder Gase, Wärmetauschern, Druckbehältern, Tanks oder zahlreichen anderen Systemen und Werkskomponenten möglich.
HAUPTKUNDENVORTEILE
Leckprüfungen haben zweifache Vorteile: Zunächst ist es überaus nützlich, eine Leckprüfung an Komponenten oder Systemen vor deren Indienststellung durchzuführen. Mit einer Heliumleckprüfung an einem Wärmetauscher lässt sich die Leckrate an den Blechschweißnähten von einem Rohr zum nächsten verifizieren und bestimmen, ob es im Rohr selbst leckt.
 
Ein weiteres Beispiel ist eine Leckprüfung mit Vakuumkasten auf einem Tankboden.
 
Zweitens lassen sich
  • wenn ein Leck in einem System vermutet wird und eine der Leckprüfmethoden erfolgt
  • die Leckstellen besser bestimmen, um sie reparieren zu können.
  • Leckende Systeme beeinträchtigen potenziell die Umwelt, die Systemleistung und/oder
  • aufgrund der Produktverluste und langer Ausfallzeiten – die Finanzsituation einer Firma
Konventionelle Techniken
Das Blasenprüfverfahren dient dazu, Lecks an mehreren unterschiedlichen Komponenten zu finden. Die beiden häufigsten Formen der Blasenprüfverfahren sind die Direktdrucktechnik und die Vakuumbox-Technik. Die Direktdrucktechnik wird durchgeführt, indem eine Komponente mit einem Gas unter Druck gesetzt und dann entweder in eine Lösung getaucht wird, oder indem man eine Lösung außen auf die Komponente aufträgt. Liegt ein Leck vor, so treten auf der Oberfläche Blasen auf, weil Gas durch die Lösung austritt. Die Vakuumbox-Technik wird bei Teilen angewandt, die nicht direkt unter Druck gesetzt werden können oder bei denen der Zugang nicht zu beiden Seiten der Komponente möglich ist. Der Test wird durchgeführt, indem eine Lösung auf einen Bereich einer Fläche mit druckführender Umschließung aufgetragen und über dem Bereich ein Differenzdruck erzeugt wird, was dazu führt, dass Blasen entstehen, wenn Leckgas, wie beispielsweise Umgebungsluft, durch die Lösung austritt.
Druckänderungsprüfungen dienen der Feststellung der Leckrate an den Grenzen geschlossener Komponenten oder Systeme bei einem bestimmten Druck oder einem Vakuum. Durch Überwachung der Druckveränderung über einen gewissen Zeitraum lässt sich die Leckrate bestimmen, entweder über den Druckverlust in einem Überdrucksystem oder den Druckanstieg in einem System unter Vakuum. Die Druckveränderung kann dann mit einer maximal zulässigen Änderungsrate pro Zeiteinheit, pro prozentualem Volumen oder der Massenänderung pro Zeiteinheit verglichen werden.
Bei der Halogen-Diodendetektor-Prüfung wird eine Leckprüfung mittels Prüfgas und einer Sonde durchgeführt. Sie gibt Aufschluss darüber, ob Halogen vorhanden ist. Das Austreten von Halogen außerhalb einer Druckgrenze würde auf ein Leck hinweisen.
fortgeschrittene Techniken
Die Helium-Dichtigkeitsmessung mit Massenspektrometer ist ein Verfahren zum Auffinden sehr kleiner Leckagen an druckführenden Umschließungen. Das Verfahren wird unter Verwendung eines Massenspektrometers durchgeführt, das so kalibriert ist, dass es das Vorhandensein von Heliummolekülen erkennt. Heliummoleküle sind sehr klein, daher führt der Einsatz von Helium als Tracergas zum Auffinden sehr kleiner Leckagen, die bei anderen Leckagetests eventuell nicht gefunden würden. Dieses Verfahren kann auf drei unterschiedliche Weisen durchgeführt werden. - Detektor-Sonden-Technik - Tracer-Sonden-Technik - Hauben-Technik Der Detektor-Sonden-Test wird durchgeführt, indem eine Komponente mit Helium-Gas unter Druck gesetzt und diese anschließend abgesucht wird, indem man die Komponente mit der Detektor-Sonde nach Helium „abschnüffelt“. Das Massenspektrometer wird beobachtet, um das Vorhandensein von Helium-Leckagen zu prüfen. Der Tracer-Sonden-Test wird durchgeführt, indem die Komponente unter Vakuum gesetzt und mit dem Massenspektrometer verbunden wird. Die Tracer-Sonde wird daraufhin verwendet, um Helium um die zu prüfende Komponente herum zu „versprühen“. Liegt ein Leck vor, wird das Helium durch den Unterdruck in das Teil hineingesaugt. Das Massenspektrometer wird beobachtet, um das Vorhandensein von Helium-Leckagen zu prüfen. Der Hauben-Test wird durchgeführt, indem die Komponente unter Vakuum gesetzt und mit dem Massenspektrometer verbunden wird. Eine „Haube“ oder „Hülle“ wird daraufhin um einen Teil der zu prüfenden Komponente angebracht, so beispielsweise am Rohrbodenbündel eines Wärmetauschers. Die Haube, die üblicherweise aus Kunststoff besteht, oder der Beutel wird daraufhin mit Helium befüllt, um einen großen Bereich gleichzeitig zu prüfen. Liegt ein Leck vor, wird das Helium durch den Unterdruck in das Teil hineingesaugt. Das Massenspektrometer wird beobachtet, um das Vorhandensein von Helium-Leckagen zu prüfen.
 
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